Artischocke

regional, saisonal

Bei Artischocken verzehrt man die Hüllblätter des Blütenkorbes oder den Boden des Blütenstandes. Die enhaltenen Inhaltsstoffe sind besondere Kohlenhydrate - sogenannte Fruktane. Sie bestehen aus vernetzten Fruktose-Zuckermolekülen. Die Blüten selbst werden nicht verzehrt, sie sind lila und attraktiv für Insekten. Nach der Bestäubung und Befruchtung reifen Nüsse mit einem Haarkraz, die vom Wind verbreitet werden können. Die Artischocke ist zwar mehrjährig, aber nicht winterhart, man muss sie vor Frost schützen. Neben den Artischocken, deren Blütenkorbboden oder Hüllblätter man verzehrt gibt es eine Zuchtform, deren Laubblattstiele gegessen werden: die Kardone.